Abfall

Recycling

In der Schweiz ein Grossteil des Kehrichts recycelt, dennoch besteht der Kehricht in der Schweiz zu einem Fünftel aus Stoffen, die verwertbar wären [1].

Stellen Sie getrennte Abfalleimer (Allgemein, Alu, Kompost, PET) bereit und organisieren Sie eine regelmässige Leerung.

Zusammensetzung Kehricht in der Schweiz (stand 2012): 32% Biogener abfall, 13 % Papier, 13% Verbundwaren, 11% Kunststoff, 31 % sonstige Abfälle

Zusammensetzung Kehricht in der Schweiz (stand 2012) [1]: Sonstige Abfälle: Mineralische Abfälle (6.5%), Verbundverpackungen (5.7%), Karton (3.8%), Glas (3.5%), Textilien (3.3%), Kunststoffbehälter (2.2%), organische Naturprodukte (1.8%), Nichteisen-Metalle (1.1%), Restfraktion (0.7%), Elektronik (0.6%), Sonderabfälle (0.2%), Batterien (<0.1%).


Foodwaste und Verpackungen

Hochgerechnet landen pro Jahr 251'000 Tonnen geniessbare Nahrungsmittel im Hauskehricht [2]. Tipps zum Thema Foodwaste und Verpackungen (Non-Food), finden Sie unter dem Thema Gastronomie.

Konferenz-Zubehör

Stellen Sie die Unterlagen auf einer Online Plattform zur Verfügung und weisen Sie die Teilnehmenden darauf hin, möglichst auf den Ausdruck zu verzichten.
Falls gedruckt werden muss, dann doppelseitig und auf Recycling-Papier.

Übrigens, ETH-Angehörige können auf www.print.ethz.ch ihr Druckverhalten ermitteln, und feststellen, was die entsprechenden Umweltauswirkungen sind:

  • Anzahl der verbrauchten Bäume für die Papierherstellung.
  • Treibhausgase, die in der Papierproduktion freigesetzt wurden.
  • Die Energie, die erforderlich war, um das Papier zu produzieren (wird im Vergleich zum Energieverbrauch einer Standard 60W Glühbirne dargestellt).

Dekoratives Bild: NamensschildFalls es sich um einen einmaligen Event handelt, ist weniger mehr. Wenn Namensschilder notwendig sind, sind Klebeetiketten die sparsamste Lösung. Verzichten Sie auf Plastikhüllen, diese lohnen sich nur bei mehrtägigen Events.

Ein ökologischer Blickfang sind Etiketten aus Graspapier [3]. Grasbasierter Zellstoff schneidet bezüglich des Energie- und Wassereinsatzes, des Versauerungspotenzials und der Emissionsbilanz deutlich besser ab, als die Alternativen holzbasierter Sulfat-Zellstoff und Altpapierstoff [4].

Bitten Sie die Teilnehmer um Rückgabe der Plastikhüllen und Lanyards. Diese können Sie für Ihren nächsten Event wieder benützen (bei den Lanyards müssen Sie allerdings die Hygiene beachten).

Auch die Wahl der Dekoration und der Give-aways kann die Abfallproduktion Ihres Events verringern.



[1]: BAFU Studie: Erhebung der Kehrichtzusammensetzung 2012

[2]: BAFU Studie Lebensmittelabfälle

[3]: Graspapier bringt verschiedene Vorteile: Der schnellwachsende Rohstoff kann mehrmals jährlich geerntet werden, auch braucht der Anbau weniger Platz und kann lokal stattfinden. So kann die Ökobilanz im Vergleich zu herkömmlichem Papier verringert werden. Das Produkt gibt es in verschiedensten Formen, vom "normalen" Papier, über Etiketten bis zu Verpackungen.
Weitere Infos:
www.graspapier.de, https://grasetiketten.de

[4]: Terlau, W., Fuchshofen, N., & Klement, J. (2017). Vergleichende Ökobilanz von holzbasiertem Zellstoff, Altpapierstoff und grasbasiertem Zellstoff in der deutschen Papierproduktion.